| Startseite
Vorherige Seite
Zu Favoriten hinzufügen
Gottesdienste
Kirchennachrichten Veranstaltungen
im
Gemeindehaus
im Mehrgenerationenhaus
anderorts
Wöchentliche Angebote Sonstige Veranstaltungen
Werbung: Auf die Inhalte dieser Anzeigen kann kein Einfluss genommen werden,
wir sind nicht verantwortlich für
die Websites der Werbetreibenden.
|
Losung für Sonntag, 5. Februar 2012
(Septuagesimae (70 Tage vor Ostern))
Losung: Es wird geschehen zu der Zeit, dass das Reis aus der Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Heiden fragen. (Jesaja 11,10) | | Lehrtext: Paulus schreibt: Wenn aber nun du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
(Römer 11,17-18) | ©
Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine.
Liturgische Farbe: grün
|
Spruch zur Woche/zum Tag:
Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.
(Daniel 9,18)
Lesung zum Vorabend (4. Februar):
Dies ist die Geschichte von Noahs Geschlecht. Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel zu seinen Zeiten; er wandelte mit Gott.
Und er zeugte drei Söhne: Sem, Ham und Jafet.
Aber die Erde war verderbt vor Gottes Augen und voller Frevel.
Da sah Gott auf die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.
Da sprach Gott zu Noah: Das Ende allen Fleisches ist bei mir beschlossen, denn die Erde ist voller Frevel von ihnen; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde.
Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech innen und außen.
Und mache ihn so: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Breite und dreißig Ellen die Höhe.
Ein Fenster sollst du daran machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Stockwerke haben, eines unten, das zweite in der Mitte, das dritte oben.
Denn siehe, ich will eine Sintflut kommen lassen auf Erden, zu verderben alles Fleisch, darin Odem des Lebens ist, unter dem Himmel. Alles, was auf Erden ist, soll untergehen.
Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söhne.
Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.
Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allem Gewürm auf Erden nach seiner Art: von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, dass sie leben bleiben.
Und du sollst dir von jeder Speise nehmen, die gegessen wird, und sollst sie bei dir sammeln, dass sie dir und ihnen zur Nahrung diene.
Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.
(1Mose 6,9-22)
Alttestamentliche Lesung:
So spricht der Herr: Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums.
Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der Herr bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der Herr.
(Jeremia 9,22-23)
Evangelium:
Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen.
Und als er mit den Arbeitern einig wurde über einen Silbergroschen als Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.
Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere müßig auf dem Markt stehen
und sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist.
Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und um die neunte Stunde und tat dasselbe.
Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere und sprach zu ihnen: Was steht ihr den ganzen Tag müßig da?
Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand eingestellt. Er sprach zu ihnen: Geht ihr auch hin in den Weinberg.
Als es nun Abend wurde, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und fang an bei den letzten bis zu den ersten.
Da kamen, die um die elfte Stunde eingestellt waren, und jeder empfing seinen Silbergroschen.
Als aber die Ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und auch sie empfingen ein jeder seinen Silbergroschen.
Und als sie den empfingen, murrten sie gegen den Hausherrn
und sprachen: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, doch du hast sie uns gleichgestellt, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben.
Er antwortete aber und sagte zu einem von ihnen: Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir einig geworden über einen Silbergroschen?
Nimm, was dein ist, und geh! Ich will aber diesem Letzten dasselbe geben wie dir.
Oder habe ich nicht Macht zu tun, was ich will, mit dem, was mein ist? Siehst du scheel drein, weil ich so gütig bin?
So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.
(Matthäus 20,1-16)
|
Lied zur Woche/zum Tag:
Es ist das Heil uns kommen her
(EG 342)
Psalm zur Woche/zum Tag:
Wie groß ist deine Güte, Herr, die du bewahrt hast denen, die dich fürchten, und erweisest vor den Leuten denen, die auf dich trauen!
Du birgst sie in deinem Schutz vor den Rotten der Leute, du deckst sie in der Hütte vor den zänkischen Zungen.
Gelobt sei der Herr; denn er hat seine wunderbare Güte mir erwiesen in einer festen Stadt.
Ich sprach wohl in meinem Zagen: Ich bin von deinen Augen verstoßen. Doch du hörtest die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie.
Liebet den Herrn, alle seine Heiligen! Die Gläubigen behütet der Herr und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt.
Seid getrost und unverzagt alle, die ihr des Herrn harret!
(Psalm 31,20-25)
Epistellesung:
Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt.
Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen.
Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schlägt,
sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.
(1Korinther 9,24-27)
Abendlesung (5. Februar):
Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht.
Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.
Wie ja auch David den Menschen selig preist, dem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke:
»Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind!
Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet!«
(Römer 4,1-8)
|
Liturgische Farbe: grün
|
Spruch zur Woche/zum Tag:
Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.
(Hebräer 3,15)
Lesung zum Vorabend (11. Februar):
Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte.
Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift verstehen, wenn er es doch nicht gelernt hat?
Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.
Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede.
Wer von sich selbst aus redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.
Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? Und niemand unter euch tut das Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten?
Das Volk antwortete: Du bist besessen; wer sucht dich zu töten?
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ein einziges Werk habe ich getan und es wundert euch alle.
Mose hat euch doch die Beschneidung gegeben — nicht dass sie von Mose kommt, sondern von den Vätern -, und ihr beschneidet den Menschen auch am Sabbat.
Wenn nun ein Mensch am Sabbat die Beschneidung empfängt, damit nicht das Gesetz des Mose gebrochen werde, was zürnt ihr dann mir, weil ich am Sabbat den ganzen Menschen gesund gemacht habe?
Richtet nicht nach dem, was vor Augen ist, sondern richtet gerecht.
(Johannes 7,14-24)
Alttestamentliche Lesung:
Suchet den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.
Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr,
sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen,
so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.
Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen.
(Jesaja 55,6-12)
Evangelium:
Als nun eine große Menge beieinander war und sie aus den Städten zu ihm eilten, redete er in einem Gleichnis:
Es ging ein Sämann aus zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel einiges auf den Weg und wurde zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen’s auf.
Und einiges fiel auf den Fels; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte.
Und einiges fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten’s.
Und einiges fiel auf gutes Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Als er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis bedeute.
Er aber sprach: Euch ist’s gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen, den andern aber in Gleichnissen, damit sie es nicht sehen, auch wenn sie es sehen, und nicht verstehen, auch wenn sie es hören.
Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes.
Die aber auf dem Weg, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden.
Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Doch sie haben keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab.
Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht.
Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.
(Lukas 8,4-15)
|
Lied zur Woche/zum Tag:
Herr, für dein Wort sei hochgepreist
(EG 196)
Psalm zur Woche/zum Tag:
Eine Unterweisung Asafs. Höre, mein Volk, meine Unterweisung, neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!
Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruch und Geschichten verkünden aus alter Zeit.
Was wir gehört haben und wissen und unsre Väter uns erzählt haben,
das wollen wir nicht verschweigen ihren Kindern; wir verkündigen dem kommenden Geschlecht den Ruhm des Herrn und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat.
Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel und gebot unsern Vätern, es ihre Kinder zu lehren,
damit es die Nachkommen lernten, die Kinder, die noch geboren würden; die sollten aufstehen und es auch ihren Kindern verkündigen,
dass sie setzten auf Gott ihre Hoffnung / und nicht vergäßen die Taten Gottes, sondern seine Gebote hielten
und nicht würden wie ihre Väter, ein abtrünniges und ungehorsames Geschlecht, dessen Herz nicht fest war und dessen Geist sich nicht treu an Gott hielt,
wie die Söhne Ephraim, die den Bogen führten, abfielen zur Zeit des Streits;
sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln
und vergaßen seine Taten und seine Wunder, die er ihnen erwiesen hatte.
Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägyptenland, im Gefilde von Zoan.
Er zerteilte das Meer und ließ sie hindurchziehen und stellte das Wasser fest wie eine Mauer.
Er leitete sie am Tage mit einer Wolke und die ganze Nacht mit einem hellen Feuer.
Er spaltete die Felsen in der Wüste und tränkte sie mit Wasser in Fülle;
er ließ Bäche aus den Felsen kommen, dass sie hinabflossen wie Wasserströme.
Dennoch sündigten sie weiter wider ihn und empörten sich in der Wüste gegen den Höchsten;
sie versuchten Gott in ihrem Herzen, als sie Speise forderten für ihr Gelüste,
und redeten wider Gott und sprachen: Kann Gott wohl einen Tisch bereiten in der Wüste?
Siehe, er hat wohl den Felsen geschlagen, dass Wasser strömten und Bäche sich ergossen; kann er aber auch Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?
Da der Herr das hörte, entbrannte er im Grimm, und Feuer brach aus in Jakob, und Zorn kam über Israel,
weil sie nicht glaubten an Gott und nicht hofften auf seine Hilfe.
Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels
und ließ Manna auf sie regnen zur Speise und gab ihnen Himmelsbrot.
Brot der Engel aßen sie alle, er sandte ihnen Speise in Fülle.
Er ließ wehen den Ostwind unter dem Himmel und erregte durch seine Stärke den Südwind
und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Vögel wie Sand am Meer;
mitten in das Lager fielen sie ein, rings um seine Wohnung her.
Da aßen sie und wurden sehr satt; und was sie verlangten, gewährte er ihnen.
Sie hatten ihr Verlangen noch nicht gestillt, ihre Speise war noch in ihrem Munde,
da kam der Zorn Gottes über sie / und brachte ihre Vornehmsten um und schlug die Besten in Israel nieder.
Zu dem allen sündigten sie noch mehr und glaubten nicht an seine Wunder.
Darum ließ er ihre Tage dahinschwinden ins Nichts und ihre Jahre in Schrecken.
Wenn er den Tod unter sie brachte, suchten sie Gott und fragten wieder nach ihm
und dachten daran, dass Gott ihr Hort ist und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.
Doch betrogen sie ihn mit ihrem Munde und belogen ihn mit ihrer Zunge.
Ihr Herz hing nicht fest an ihm, und sie hielten nicht treu an seinem Bunde.
Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und wandte oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Grimm an ihnen aus.
Denn er dachte daran, dass sie Fleisch sind, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkommt.
Wie oft trotzten sie ihm in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!
Sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels.
Sie dachten nicht an die Taten seiner Hand, an den Tag, als er sie erlöste von den Feinden,
wie er seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan;
als er ihre Ströme in Blut verwandelte, dass sie aus ihren Flüssen nicht trinken konnten;
als er Ungeziefer unter sie schickte, das sie fraß, und Frösche, die ihnen Verderben brachten,
und ihr Gewächs den Raupen gab und ihre Saat den Heuschrecken;
als er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug und ihre Maulbeerbäume mit Schloßen;
als er ihr Vieh preisgab dem Hagel und ihre Herden dem Wetterstrahl;
als er die Glut seines Zornes unter sie sandte, Grimm und Wut und Drangsal, eine Schar Verderben bringender Engel;
als er seinem Zorn freien Lauf ließ / und ihre Seele vor dem Tode nicht bewahrte und ihr Leben preisgab der Pest;
als er alle Erstgeburt in Ägypten schlug, die Erstlinge ihrer Kraft in den Zelten Hams.
Er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führte sie wie eine Herde in der Wüste;
und er leitete sie sicher, / dass sie sich nicht fürchteten; aber ihre Feinde bedeckte das Meer.
Er brachte sie zu seinem heiligen Lande, zu diesem Berge, den seine Rechte erworben hat,
und vertrieb vor ihnen her die Völker / und verteilte ihr Land als Erbe und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen.
Aber sie versuchten Gott und trotzten dem Höchsten und hielten seine Gebote nicht;
sie wichen zurück und waren treulos wie ihre Väter und versagten wie ein schlaffer Bogen;
sie erzürnten ihn mit ihren Höhen und reizten ihn zum Zorn mit ihren Götzen.
Als das Gott hörte, entbrannte sein Grimm, und er verwarf Israel so sehr,
dass er seine Wohnung in Silo dahingab, das Zelt, in dem er unter Menschen wohnte;
er gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in die Hand des Feindes;
er übergab sein Volk dem Schwert und ergrimmte über sein Erbe.
Ihre junge Mannschaft fraß das Feuer, und ihre Jungfrauen mussten ungefreit bleiben.
Ihre Priester fielen durchs Schwert, und die Witwen konnten die Toten nicht beweinen.
Da erwachte der Herr wie ein Schlafender, wie ein Starker, der beim Wein fröhlich war,
und schlug seine Feinde hinten und hängte ihnen ewige Schande an.
Er verwarf das Zelt Josefs und erwählte nicht den Stamm Ephraim,
sondern erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er lieb hat.
Er baute sein Heiligtum wie Himmelshöhen, wie die Erde, die er gegründet hat für immer,
und erwählte seinen Knecht David und nahm ihn von den Schafhürden;
von den säugenden Schafen holte er ihn, dass er sein Volk Jakob weide und sein Erbe Israel.
Und er weidete sie mit aller Treue und leitete sie mit kluger Hand.
(Psalm 78)
Epistellesung:
Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.
(Hebräer 4,12-13)
Abendlesung (12. Februar):
Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?
Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist’s gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist’s nicht gegeben.
Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.
Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.
Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt: »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen.
Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.«
Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören.
Wahrlich, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, zu sehen, was ihr seht, und haben’s nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben’s nicht gehört.
(Matthäus 13,10-17)
|
Online PR
Gelegentlich veröffentlich die Gemeinde Pressemitteilungen im Internet. Folgende Mitteilungen
wurden u.a. bislang veröffentlicht:
 |